Hämorrhoiden Behandlung

Hilfreiche Informationen und Behandlungsmöglichkeiten von Hämorrhoiden:

Hämorrhoiden behandelnUnter Hämorrhoiden zu leiden ist keine Seltenheit. Hämorrhoiden-Leiden ist eine weitverbreitete Erkrankung eines analen Gefäßpolsters, das unter anderem der Feinregulation der Stuhlabgabe dient. Viele Betroffene wagen aus Schamgefühl nicht den Gang zum Facharzt. Ein Arztbesuch kann aber wichtig sein, um Hämorrhoiden diagnostizieren und anschließend effektiv behandeln zu können.

Ursachen von Hämorrhoiden:

Für eine gezielte Behandlung von Hämorrhoiden kann es zunächst wichtig sein, die Ursachen für das vorliegende Leiden festzustellen. Diese können vielfältig sein und nicht immer kann der Erkrankung eine eindeutige Ursache zugeordnet werden. Zu Hämorrhoiden beitragen kann zunächst eine genetische Veranlagung zur Ausbildung dieser Erkrankung. Mögliche auslösende Faktoren für Hämorrhoiden sind beispielsweise vorliegende Schwächen des Bindegewebes oder eine Schwangerschaft. Weitere mögliche Ursachen für die Ausbildung von Hämorrhoiden liegen in einem Aufeinandertreffen von Risikofaktoren, wie etwa falsche Ernährung, Bewegungsmangel, wenig Sport oder ein unkritischer Gebrauch von Abführungsmitteln. Außerdem können Lebererkrankungen oder Übergewicht zur Entwicklung von Hämorrhoiden beitragen.

Hämorrhoiden Behandlung: Therapiemöglichkeiten:

Der Behandlung von Hämorrhoiden widmen sich verschiedenste medizinische Ansätze; so finden sich Behandlungskonzepte beispielsweise sowohl in der Schulmedizin als auch in der Alternativmedizin.

In der Schulmedizin etwa wird zunächst unterschieden zwischen sogenannten konservativen (nicht-operativen) und chirurgischen Verfahren: Häufig werden konservative Verfahren zur Behandlung von vergleichsweise schwach ausgeprägten Hämorrhoiden 1. oder 2. Grades eingesetzt, während stärker ausgeprägte Hämorrhoiden 3. oder 4. Grades einer chirurgischen Behandlung bedürfen können. Während eines solchen Eingriffs kommt es zur operativen Entfernung der Hämorrhoiden. Allerdings kann es auch nach einer vollständigen Entfernung von Hämorrhoiden zu Neuerkrankungen nach einigen Jahren kommen.

Zu den konservativen schulmedizinischen Behandlungsmethoden von Hämorrhoiden zählen beispielsweise die sogenannte Sklerosierungstherapie oder die Gummibandligatur: Bei der Sklerosierungstherapie kommt es zu einer Verödung der geschwollenen Gefäßpolster. Im Rahmen einer Gummibandligatur werden die Hämorrhoiden abgeschnürt und nach einiger Zeit durch den Körper abgestoßen. Zur kurzzeitigen konservativen Behandlung von akuten Beschwerden, die von Hämorrhoiden ausgehen, können beispielsweise Zäpfchen oder Hämorrhoiden Salben angewandt werden. Diese können in der Regel aber zu keiner Heilung führen, sondern wirken schmerzlindernd und/oder entzündungshemmend. Letzteres ist auch ein Ziel alternativmedizinischer Ansätze: In der Homöopathie findet meist eine konstitutionelle Therapie statt, während der etwa Wirkstoffe wie Hamamelis oder Aesculus (Rosskastanie) zur Linderung der Symptome von Hämorrhoiden verabreicht werden.

Die naturheilkundliche Behandlung von hämorrhoidalen Beschwerden mit Schüßler-Salzen baut auf der Gabe wechselnder

Natürliche Hämorrhoiden Behandlung

Natürliche Hämorrhoiden Behandlung

biochemischer Stoffe auf, die an der Symptomatik eines Betroffenen ausgerichtet werden. Des Weiteren finden auch Bachblüten oder weitere Heilpflanzen (etwa im Rahmen der sogenannten Phytotherapie) Anwendung in der Symptomlinderung bei Hämorrhoiden. Weitere Behandlungskonzepte finden sich etwa in der traditionellen chinesischen Medizin oder der Psychosomatik. Zusätzliche Informationen über eine natürlich, alternative Behandlung von Hämorrhoiden finden Sie hier:

Symptome von Hämorrhoiden können im häuslichen Umfeld unter anderem positiv beeinflusst werden durch die Anwendung von Massagen oder Kompressen. Gezielte Massagen können darüber hinaus vorbeugend wirken.

Behandlungsergänzende Verhaltensmaßnahmen bei Hämorrhoiden:

Verhaltensmaßnahmen, die die Behandlung von Hämorrhoiden unterstützen können, liegen beispielsweise in einer ausgewogenen Ernährung, die unter anderem ausreichend Ballaststoffe (etwa in Vollkornprodukten, Gemüse oder Obst) und Flüssigkeit umfasst. Auch eine angemessene, beckenschonende körperliche Bewegung kann sich positiv auf Darmtätigkeit und Gefäße auswirken. Damit die Haut bei Hämorrhoiden keinen zusätzlichen Reizungen ausgesetzt wird, empfehlen Experten eine konsequente Körperhygiene nach Toilettengängen.

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